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Verändertes SEV-Konzept für Chemnitz – Aue startet am 30. März 2019

Schienenersatzverkehr fährt nun zum Campus der TU Chemnitz
Der Schienenersatzverkehr (SEV) für die Eisenbahn auf der Strecke Chemnitz – Thalheim – Aue wird ab Samstag, dem 30. März 2019 in veränderter Weise durchgeführt: Dabei wird die neue SEV-Linie 524 von Burkhardtsdorf über Einsiedel und entlang der Reichenhainer Straße bis zur Haltestelle "TU Campus" verkehren und in Einsiedel und  Erfenschlag nur die Bahnhalte bedienen. Zwischen Burkhardtsdorf und Einsiedel bleiben alle Haltestellen unverändert. Von der Technischen Universität aus können die Fahrgäste mit den Linien 3, C13, C14 und C15 im 10-Minuten-Takt zum Stadtzentrum und zum Chemnitzer Hauptbahnhof weiterfahren. Für stabilere Anschlüsse in Burkhardtsdorf wurden die Übergangszeiten dort auf bis zu zehn Minuten gestreckt. Weiterhin werden einzelne Fahrten im Schüler- und Berufsverkehr bis Thalheim durchgebunden, so entfällt für diesen Abschnitt das Umsteigen. Das betriebsführende Verkehrsunternehmen der Linie 524 ist die Regionalverkehr Westsachsen GmbH.
Die seit September 2018 als SEV für die Erzgebirgsbahn zwischen Altchemnitz und Burkhardtsdorf verkehrende Linie 76 wird ab dem Einsatz des SEV 524 wieder entlang ihres ursprünglichen Linienwegs über Einsiedel nach Eibenberg bzw. Berbisdorf fahren. Auch muss eine Fahrt mit der Linie 76 künftig an Wochenenden wieder als Anruflinientaxi vorher angemeldet werden. Die Linie 361 verkehrt weiter unverändert zwischen dem Hauptbahnhof Chemnitz und Aue über Altchemnitz, Burkhardtsdorf und Thalheim.
In den ersten Monaten nach der Streckensperrung und dem Einsatz des SEV waren vermehrt Hinweise von Fahrgästen über Anschlussprobleme und Fahrtverzögerungen insbesondere an der Endhaltestelle in Altchemnitz eingegangen. Daraufhin hat der VMS den seit September 2018 angebotenen Schienenersatzverkehr ausgewertet und ein neues, verbessertes Konzept erarbeitet.